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Peter Kensok ist wingwave-Coach mit ISO-zertifizierter Ausbildung und Online-Coach nach den TÜV-Nord-spezifizierten Standards des renommierten Besser-Siegmund-Instituts, Hamburg.

 
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»Glück ist alles zusammen«


Glück ist alles zusammenAls Dauerzustand könnten wir Glück nicht wahrnehmen, sagen moderne Neurophysiologen. Wir können jedoch unsere Momente des Glücks vermehren. Dieses Buch erklärt, wie wir dazu unsere persönlichen Werte herausfinden und ihre Kräfte entfalten.

Und beim Schreiben meines dritten Buchs zum Thema ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie wichtig das Thema Werte ist. Gerade in einer Zeit, die als die Corona-Krise in die Geschichte eingehen wird. 

Glück findet dann statt, wenn wir möglichst viele unserer Werte in möglichst vielen unserer aktuellen Rollen bestmöglich leben. Die Kurzportraits in diesem Buch zeigen, welche Erkenntnisse sich aus einer Wertearbeit ziehen lassen und wie jeder etwas für sein persönliches Glück tun kann.

Ich erkläre jetzt nicht weiter, wie warum ich zum Thema Werte coache, sondern lasse hier einen Text sprechen, der im »Glücks«-Buch als Vorwort steht.  Nehmen Sie sich Zeit für ein paar Minuten Lesen. Wenn die es Ihnen wert sind, freue ich mich erst recht auf Sie und führe Sie gerne durch Ihren ganz persönlichen Werteprozess.

Viel Spaß beim Lesen!

 Peter Kensok

 


Glück ist eine wunderbare Energie

»Wir sollten uns weniger mit der Suche nach dem Glück beschäftigen, sondern vielmehr mit dem Glück beim Suchen«, sagt der große Professor, der Hector irgendwann auf seiner Suche nach dem Glück ganz klein erscheint.

Glück ist eine wunderbare Energie. Darüber sind mein Freund Dr. Timur Yadgarov und ich uns einig. Anders als Timur finde ich Glück als Dauerzustand jedoch langweilig. Ähnlich geht es den meisten Neurophysiologen, für die Glück auf die Dauer sogar unerträglich wäre: Wir würden Glück gar nicht mehr wahrnehmen können.

Der französische Psychiater François Lelord (*1953) veröffentlichten 2002 den Bestseller »Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück«. Zwölf Jahre später erschien der Roman als »Feel-good-Film« in den Kinos – als filmische Seichtigkeit sozusagen. Damit ist er jedoch vollkommen unterbewertet. Ich habe meine eigene Geschichte dazu.

Timur ist mein erster Russisch sprechender Mastertrainer für das Thema Wertemanagement. Er hat diesen Status wirklich verdient, erst recht weil er sich in unseren gemeinsamen Kursen in Stuttgart, St. Petersburg und Moskau immer wieder als Lernender versteht. Das tue ich ebenfalls, selbst wenn er mich »Professor« nennt. Unsere gemeinsamen Kurse moderieren wir in Deutsch, Russisch und Eng-lisch. Mit einem Verfahren, das ich vor vielen Jahren entwickelt habe, gehen unsere Teilnehmer wie Hector auf die Reise nach dem, was sie selbst im Kern ihrer Persönlichkeit ausmacht. Oft genug lan-den sie beim Glück.

Irgendwann wollten wir unseren Teilnehmern etwas zum Kurs mitgeben, an das sie sich gerne erinnern würden. Während Timur mich nach einem richtig guten Seminar wieder einmal zum Flughafen brachte, dachten wir an die üblichen Anhänger und Anstecknadeln. Darüber könnten sich unsere Teilnehmer als »Mitglied im Club der Wertebewussten« ausweisen.

Im Stau auf der überfüllten Stadtautobahn vor Moskau erinnerte ich mich dann an eine Übung aus meinen früheren Werteseminaren und kam von dort auf eine Wertearbeit an der Schule unserer Kinder. Ich erzähle das am besten, während Sie sich vorstellen, wie ein wunderbarer Freund im Stau die Fahr-bahn wechselt und nebenher seine Kontakte in den sozialen Medien stummschaltet, weil gerade eine großartige Idee geboren wird.

Eltern, Lehrer und Schüler sollten gemeinsam ein Handbuch über die Werte an der Schule unserer Kinder Zareena und Lee verfassen: »Wer wir sind und was uns von anderen Schulen unterscheidet«. Dieses Handbuch würde in der Endfassung einige Dutzend Seiten füllen. Das Bedürfnis der Beteilig-ten nach solch einem Umfang war tatsächlich sehr stark. Als Vater zweier Kinder an dieser Schule und als Experte für dieses Thema war mir schon bald klar, dass dieser Wunsch nach einem besonders ansehnlichen Umfang allen das höhere Gut war. Es machte mir daher nichts aus, dass ich mich aus der weiteren Diskussion heraushielt. – Soweit ich weiß, gibt es dieses Handbuch an der Schule unse-rer Kinder noch immer nicht.

Kinder werden größer, und meine »Karawane« an dieser Schule ist längst weitergezogen: Unsere Kin-der studieren inzwischen oder haben das Studium sogar abgeschlossen. Meine Frau Shireen und ich sind schon lange keine Schuleltern und schon gar keine Elternvertreter mehr.

Glück passt auf eine Visitenkarte

Dafür gibt es inzwischen zahlreiche bewegende Zusammenfassungen von Werten von Kursteilnehmern auf mehreren Kontinenten. Statt dass sie ganze Bücher füllen, passen sie sogar auf eine Visitenkarte.

Aus zehn eigenen Werten einen kurzen Text zu sich selbst zu verfassen ist eine Standardübung für die Teilnehmer in meinen/unseren Seminaren. Timur hat in Moskau sogar eine Druckerei gefunden, die für jeden, der sich im Kurs auf diese Übung einlässt, über Nacht Visitenkarten mit diesen Wert-vollen Texten druckt.

Für alle Teilnehmer ist es eine Herausforderung, sich auf dieser Basis in drei bis fünf Sätzen zu be-schreiben. Die Ergebnisse sind immer wieder bewegend, wie Sie an den Beispielen in diesem Buch nachempfinden werden. Wenn ich diese kurzen Einführungstexte zu den Portraits lese, sehe ich auch die Frauen und Männer vor mir, die stolz und empathisch vortragen, wer genau sie in diesem Leben sind. Das ist der schönste vorstellbare Applaus für mich als Entwickler dieser Methode, und ich bin sicher, auch für die Zuhörer und Leser.

Damit sind wir wieder bei »Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück«. In der Filmfassung gibt es eine Szene, die im Buch so leider nicht vorkommt. Hector hat dem alten Mönch im Tsu-Lin-Kloster weit oben in den Bergen Chinas bereits seine Frage nach dem Glück gestellt. Daraus folgt ein Ge-spräch wie zwischen Vater und Sohn, Lehrer und Schüler über Glück. Hector entspannt sich danach in einem einfachen Zimmer, das ihm vom Kloster zugewiesen wurde. Dann unterbricht der alte Mönch seine Gedanken und lockt Hector wieder nach draußen.

Die Mönche haben vor den Toren des Tsu-Lin-Klosters Gebetsfahnen aufgehängt. Diese flattern bunt und normalerweise recht unkoordiniert im Wind. Ihre Kett- und Schussfäden werden sich auf die Dauer mit vielen guten Gedanken ihrer Stifter in alle Welt verteilen. Das ist jedenfalls ihr symbolischer Zweck.

Je nach Wind weht normalerweise mal die eine, mal die andere Gebetsfahne. An diesem Tag jedoch ist alles anders. Alle Fahnen wehen auf eine harmonische Weise – gleichzeitig! Die Mönche sind voll-kommen aus dem Häuschen, sogar der alte Mönch wirkt glücklich wie ein Kind: »Alle zusammen!«

Glück ist eine Momentaufnahme - zum Glück!

Hector ist der einzige, der nichts zu verstehen scheint und verpasst irgendwie diesen Moment der Weisheit: Glück ist alles zusammen!

Glück ist, wenn wir alles, was uns wertvoll ist, auf die bestmögliche Weise gleichzeitig empfinden.

Ich benutze den Begriff Glück sehr selten, weil Glück etwas ganz Besonderes ist und das auch blei-ben soll. Aber es ist mir immer wieder eine große Ehre, dass ich dabei sein darf, wenn ein Teilnehmer meiner Seminare aufsteht und auf der Basis seiner Werte wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben sagt, wer er ist.

Gerade in der begrenzten textlichen Fassung von nur wenigen Zeilen flattern all die wunderschönen und bedeutungsvollen Fahnen für jeden einzelnen gleichzeitig. Die Zuhörer sind in solchen Momenten sehr andächtig und voller Respekt vor dem Leben, der vortragenden Person oder dem, was gerade geschieht. Spätestens dann weiß jeder, dass die Teilnehmenden etwas von sich preisgeben, das bis-her so sehr verborgen war, dass nicht einmal sie selbst etwas davon wussten.

Als würden sie wie die Mönche in den Bergen Chinas unter den flatternden Wimpeln tanzen: Glück ist alles zusammen!

Dies miterleben zu dürfen, ist mit »Trainingserfolg« oder »Geschenk« nicht einmal im Ansatz beschrieben. Für mich haben solche Momente etwas nahezu Heiliges. Ich bin mir selbst vollkommen bewusst, dass ich den vorangehenden Prozess bis hin zu diesem Ergebnis moderiert habe. Ich bin der Katalysator für die jeweilige Erkenntnis. Mehr nicht – und ganz sicher auch nicht weniger. Das Bekenntnis des Vortragenden zu sich selbst hat etwas Magisches. Jeder Zuhörer scheint in solchen Momenten ein bisschen von dem zu spüren, was Glück ausmacht: Wir sind glücklich, wenn wir alle unsere Werte bestmöglich in all unseren Rollen erfüllt finden!

Diese Momente sind im Alltag jedes Einzelnen selten. Das ist gut so, damit das Glück mit seiner wunderbaren Energie und seinen neurophysiologischen Wirkungen für uns erstrebenswert bleibt. Glück ist ein Weg ohne Ziel, aber aktiv an den vielen wertvollen Meilensteinen des Wegs, den wir Le-ben nennen. Ich glaube inzwischen fest daran, dass jede noch so feine Berührung dieser Meilensteine das eigentliche Glück sind.

Mit der Methode in diesem Buch lernen Sie, sich Ihrer Werte bewusst zu werden, den Weg als Ziel zu erkennen, die Meilensteine als Meilensteine des Glücks zu genießen und auf Ihrer Suche danach weiter zu reisen. So wie Hector. Die Reise ist das Ziel!

Sie lernen zudem, dass Sie selbst etwas dafür tun können, damit diese Werte in möglichst vielen Ihrer Lebensbereiche aktiv von Ihnen gelebt werden. Während Sie auf den richtigen Wind warten, und das werden Sie mehr oder weniger lang trotz allem müssen, können Sie aktiv selbst etwas dafür tun, dass Sie wie die Mönche in »Hectors Reise« mehr Glück mit all ihren Werten in all Ihren Lebensbereichen erfahren: Glück ist alles zusammen!

Glück ist viele E-motio-nen zur gleichen Zeit

Ich sage an dieser Stelle gerne etwas zu der jungen Frau, die seit 2014 in den Unterlagen meiner internationalen Wertekurse erscheint. Sie gleicht einer vielarmigen indischen Göttin, die in zehn Welt-sprachen auf den Kartons den Begriff »Werte« hält. Diese Figur ist tatsächlich von der indischen Mythologie inspiriert. Da das Thema Werte mit meiner Methode in jeder Sprache begleitet werden kann, steht der Begriff Werte in einigen der Weltsprachen stellvertretend für die Werte, die jeder Einzelne in jeder Kultur lebt.

Meine russisch- und englischsprachigen Teilnehmer nennen das Verfahren »die Kunst Werte zu erken-nen und ihre Kräfte freizusetzen«. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Menschen davon erfahren. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das nur will, weil ein Autor an der Zahl seiner Leser und Käufer seiner Bücher gemessen wird. Ich wäre längst damit berühmt, wenn die Götter, die Natur, das Schick-sal und so weiter das in den letzten zwanzig Jahren so gewollt hätten. Menschheitsgeschichtlich mag meine »Kunst« sogar unbedeutend sein. Aber mir war und ist jeder einzelne wichtig, der sich auf diese Art zu denken einlässt und dem Glück auf die Spur kommt.

Auf meine Weise bin ich in diesem Prozess am ehesten wie der Mönch hoch oben in den schneebe-deckten Bergen Chinas. Ich weiß, dass das Leben endlich ist und nutze trotzdem das Internet. Ich freue mich über jeden, der sich selbst im Bewusstsein seiner Werte entwickelt, dies in Gegenseitigkeit seinen Mitmenschen zugesteht – und diese eine Botschaft weitergibt: Glück ist alles zusammen!

Werte sind E-motio-nen (»Motion« = Bewegung). Sie bewegen uns, und wir empfinden sie. Werte als Gefühle bieten uns die Möglichkeit, unsere Erfüllungskriterien flexibel so auszuwählen, dass wir und unsere Nachbarn ein Leben führen, das unseren und ihren Werten entspricht. In diesem Sinne wünsche ich uns allen zusammen ein flexibles Miteinander – und eine wertvolle, gemeinsame Zeit.

 


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